Elektroberufe
Ohne Strom geht bei diesen Berufen nichts!
Nach der Neuordnung der Elektroberufe zeichnen sich diese besonders aus durch
-
Orientierung an Geschäftsabläufen;
-
Neustrukturierung der Prüfung ("gestreckte Prüfung"), das heißt eine fachpraktische Prüfung etwa zur Halbzeit der Ausbildung und eine geschäftspraktische Abschlussprüfung;
-
Fremdspracheneinsatz (Englisch gilt in vielen Betriebsbereichen als Geschäftssprache).
Zu den Merkmalen der neuen Elektroberufen gehören daher insbesondere ihre Prozessorientierung, Arbeiten unter ständiger Qualitätskontrolle, im Team eigenverantwortliche Steuerung von Produktionsterminen, Arbeits- oder Urlaubszeiten, wachsende IT- wie auch betriebswirtschaftliche Kompetenzen.
Die industriellen Elektroberufe unterscheiden sich von den gleichartigen Handwerksberufen durch die Art der Fertigung. Werden im Handwerk eher Einzelstücken oder kleineren Stückzahlen von einzelnen Produkten gefertigt, steht bei Industriebetrieben die Fertigung von Großserien oder von Großprodukten, wie Flugzeuge, Frachtschiffe oder Produktionsmaschinen und -anlagen, im Vordergrund.
Zu den Ausbildungsinhalten gehört die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten in speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), im Umgang mit elektronischen Baugruppen, in der Handhabung von Hard- und Software sowie in der Mikroprozessortechnik. Daneben gelten Selbstständigkeit im Planen, Durchführen und Kontrollieren als wichtige Ausbildungsziele.
Die Ausbildungsdauer beträgt einheitlich dreieinhalb Jahre.